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ERGEBNISSE - 6. Runde Faustball Männer Bundesliga

ERGEBNISSE - 6. Runde Faustball Männer Bundesliga

Gute Karten für Froschberg

Mit einer Niederlage gegen Leader Freistadt und einem Sieg gegen Bozen verbessert sich Froschberg in der Faustball Bundesliga der Männer auf den sechsten Rang und darf damit für das Meister-Play-Off planen. Nur eine handfeste Sensation könnte Kremsmünster noch an den Linzern vorbeiziehen lassen. Mit einem Sieg gegen Meister Vöcklabruck holt sich Freistadt ohne Punkteverlust den Herbstmeistertitel. Schlusslicht Bozen muss auf jeden Fall den Gang ins Aufstiegs-Play-Off antreten.

Befreit und ohne Druck aufspielen, so die Ansage von Froschberg-Trainer Bernhard Himmelbauer vor dem Match gegen den bisher ungeschlagenen Vizemister Freistadt. Von Beginn an setzt seine Fünf die Anweisung perfekt um. Wie ausgewechselt im Vergleich zu den letzten Partien startet Froschberg mit einer starken Abwehrleistung. Nach 0:1 Satzrückstand kann Froschberg im zweiten Satz einige Satzbälle abwehren und hat mit 15:14 das bessere Ende für sich. Im einem sehenswerten Spiel zeigt sich Freistadt in der Folge aber eiskalt und beendete das Spiel mit drei Satzgewinnen in Folge. "Trotz kompakter Defensivleistung haben wir nur einen Satz für uns entscheiden können. Damit können wir zufrieden sein, auch wenn durchaus mehr möglich gewesen wäre", erklärt Froschberg-Angreifer Martin Pühringer zum Flutlichtmatch am Freitag.

Nur 49 Minuten benötigen die Linzer am Sonntagvormittag in Südtirol, um gegen den direkten Konkurrenten aus Bozen als Sieger vom Feld zu gehen. Vom ersten Ball an zeigt sich Froschberg in der Abwehr von der besten Seite und lässt den Gegner nie ins Spiel kommen. Während sich Froschberg nur einen Servicefehler im ganzen Spiel leistet, agierten die Italiener oft zu nervös und können sich nie in einen Lauf spielen. “Wir konnten heute in keinem Spielabschnitt dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Die Heimniederlage ist verdient und schmerzt. Das Ausscheiden aus dem Play Off jedoch noch mehr. Nun gilt es, die Saison zu analysieren, die Fehler zu suchen, um im Frühjahr den Verbleib in der 1. Bundesliga zu sichern” resümiert Bozen-Angreifer Armin Runer. “Erst im letzten Saisonspiel haben wir zur Höchstform gefunden. Jetzt heißt es hoffen auf die Meister Play-Off Qualifikation. Wir haben jedenfalls vorgelegt", blickt Froschberg Trainer Bernhard Himmelbauer auf die ausstehende Partie von Kremsmünster gegen Vöcklabruck. Froschbergs Satzgewinn gegen Freistadt und der klare Sieg gegen Bozen lassen diese Aufgabe für Kremsmünster aber nahezu unmöglich erscheinen: die Grün-Weißen müssten sich im Vergleich zur bisherigen Saison enorm steigern und den Meister mit 4:0 abschießen.

Kremsmünster fehlt die Konsequenz

Mit einer solchen Sensation spekuliert man in Kremsmünster nicht. Nach Niederlagen gegen Enns und Urfahr hat man sich bereits mit dem Abstiegs-Play-Off abgefunden. Vor allem gegen Enns zeigen sich wieder einmal die Probleme der Grün-Weißen in dieser Saison. Ein 9:6 Vorsprung im ersten Satz und ein 7:3 im zweiten Satz können nicht in einen Satzgewinn umgemünzt werden. „Wir spielen mit vielen Teams lange auf Augenhöhe mit, ganz klappt es dann doch nicht, den Sack zuzumachen“, meint Coach Dietmar Winterleitner. Nach anfänglicher Niedergeschlagenheit ist aber nach einigen Gesprächen schon ein wenig Aufbruchstimmung zu orten. „Nun werden wir eben in der Halle wieder zeigen was wir draufhaben“, gibt ein kämpferischer Laurenz Hübner die Richtung vor. Zuvor muss der TuS am Samstag zu Meister Vöcklabruck. „Ohne Druck, mal sehen was rauskommt“, wollen die Grün-Weißen nochmals Spaß am Spielfeld haben.

Meister verliert gegen Vizemeister

Für Spaß werden die Tigers aus Vöcklabruck in der Abschlussrunde kaum zu haben sein. Nach einem Sieg gegen Grieskirchen und einer Niederlage gegen Tabellenführer Freistadt steht für den Meister doch noch einiges auf dem Spiel. Mit einem Sieg will man den dritten Platz gegenüber Verfolger Enns absichern und damit wichtige Bonuspunkte für das Meister-Play-Off mitnehmen.

Die Bilanz des vergangenen Meisterschaftswochenendes sieht für den Meister gemischt aus. Gegen Grieskirchen lässt man wenig zu und siegt souverän mit 4:1. „Heute haben wir teilweise wieder richtig gut gespielt. Bei schwierigen Bodenverhältnissen haben wir durchgehend dominiert und dem Gegner unser Spiel aufgezwungen“, so der zufriedene Abwehrspieler Manuel Helmberger.

An diese Leistung will man dann auch in der Neuauflage des Finalspiels der letzten Saison gegen Freistadt anknüpfen. Die Tigers starten auch hervorragend in die Partie, spielen die zahnlosen Freistädter mit 11:3 und 11:4 an die Wand und stellen schnell auf 2:0 in Sätzen. Dies setzt sich auch im dritten Satz bis zum Stand von 5:1 fort, danach reißt aber der Faden der Tigers Offensive komplett, und durch unzählige Angriffsfehler wird dieser Durchgang noch verschenkt. Freistadt spielt in der Folge stabiler, nutzt die Fehler von Vöcklabruck routiniert aus und holt sich mit vier Satzgewinnen in Folge den siebten Sieg im siebten Saisonspiel. „Nach so einem Start ist es natürlich extrem bitter, wenn man schlussendlich eine Niederlage einstecken muss. Dies ist aber größtenteils selbstverschuldet. Mit so einer Punkteausbeute im Angriff kann man gegen solch eine Spitzenmannschaft wie Freistadt nicht bestehen. Nichts destotrotz haben wir defensiv eine stabile und gute Leistung gezeigt und ihnen in den ersten beiden Durchgängen unser Spiel aufgezwungen. Jetzt heißt es weiterarbeiten und wieder zu unserem gewohnt guten Angriffsspiel finden“, meint Abwehrspieler Jakob Huemer.

Urfahr festigt zweiten Platz

Im Heimspiel am Freitagabend gegen die Grieskirchen starten die Linzer wie aus der Pistole geschossen. Vor allem Deutschland-Legionär Marcel Stoklasa überzeugte am Serivce. „Die Liga ist derzeit diese Schlagschärfe einfach nicht gewohnt. Grieskirchen hat bei 3:1 im dritten Satz erst den zweiten Rückschlag gehabt“, so der sichtlich begeisterte Urfahr-Trainer Martin Weiß. Die Linzer dominieren das Spiel nach Belieben und setzen den Gegner ständig unter Druck. Grieskirchens Dietmar Weiß kann nur phasenweise durch seine Übersicht und Routine mit kurzen und halblangen Bällen punkten. Diese Bälle nehmen die Linzer vor allem im vierten Satz zu sehr auf die leichte Schulter. Grieskirchen bleibt gefährlich bis zum Ende, Urfahr vergibt nicht weniger als fünf Matchbälle, ehe Grieskirchen mit 15:14 der Satzgewinn gelingt. Im fünften Satz ist dann bei den Gästen bei 5:4 der Saft draußen, eine Eigenfehlerorgie bringt den lockeren Satz- und somit Spielgewinn für Urfahr.

Am Samstag sind die Linzer bei Kremsmünster zu Gast. Es zeigt sich das gleiche Bild wie am Vortag. Urfahr dominiert das Match und zieht mit 7:1 und 10:4 weg, unterstützt durch viele Eigenfehler der Gastgebermannschaft. Eine kurze Schwächephase von Urfahr bringt noch fünf Punkte in Serie für Kremsmünster, jedoch die 1:0 Satzführung. Dieses Szenario setzte sich in den folgenden Sätzen immer wieder durch. Urfahr zieht von Beginn weg davon und lässt gegen Ende den Gegner immer wieder herankommen. Im vierten Satz überlässt Trainer Martin Weiß Romeo Dominioni den Rückschlag, der sich an der Kremsmünsterer Defensive die Zähne ausbeißt. Die Folge ist eine 8:3 Führung der Heimmannschaft. Der Rückwechsel auf Stokalsa am Rückschlag kommt zu spät, Kremsmünster kann den Satz nachhause spielen. Satz fünf war dann aber wieder eine klare Angelegenheit für Linz. Mit diesen zwei Siegen behaupten die Linzer Rang zwei in der Tabelle hinter Freistadt und benötigen in der Abschlussrunde nur einen Satzgewinn gegen Enns, um diesen aus eigener Kraft zu fixieren.

Grieskirchen trotz Niederlagen im Meister-Play-Off

Nichts zu holen gibt es an diesem Wochenende für Grieskirchen. Sowohl gegen Urfahr als auch gegen Grieskirchen muss man sich mit 1:4 geschlagen geben. Mehr als zwei knappe Satzgewinne waren dabei nicht drin, die restlichen Sätze gingen größtenteils deutlich an die favorisierten Gegner. Dennoch dürfen sich die Trattnachtaler über die Qualifikation für das Meister-Play-Off freuen. „So kurz nach den Spielen bin ich natürlich nicht zufrieden mit unseren Leistungen. Wenn man aber den Herbst in Summe betrachtet, muss ich meinem Team trotzdem ein Kompliment aussprechen. Wir haben das Saisonziel, die Qualifikation fürs Meister-Play-Off, klar geschafft und haben trotz einiger Verletzungen, Krankheiten einiger Leistungsträger mit den meisten Teams mitgehalten. Jetzt haben sich meine Jungs mal eine Pause verdient, ehe das Unternehmen Wiederaufstieg in die erste Bundesliga in der Halle beginnt", zieht Coach Markus Kraft Bilanz.

Foto

Froschbergs Valentin Weber freut sich über ein erfolgreiches Wochenende (Eva Pohn)

Spielpläne und Tabellen

 

30.09.2018 23:18

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