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ERGEBNISSE - 7. Runde Männer Hallen-Bundesliga

ERGEBNISSE - 7. Runde Männer Hallen-Bundesliga

Fünf Teams mit Final3-Chancen

Auch nach der Spitzenrunde behalten die Tigers aus Vöcklabruck die weiße Weste und fixieren endgültig den direkten Einzug ins Finalspiel. Froschberg sichert sich als erster Verfolger eine gute Ausgangssituation, dahinter lauern mit zwei Punkten Rückstand gleich vier Teams mit Chancen auf die Final3-Qualifikation. Münzbach setzt sich von der Abstiegszone ab, während sich Grünburg endgültig aus der ersten Liga verabschieden muss.

Beim Gipfeltreffen am Sonntagabend in Enns schaffen es die Verfolger Enns und Froschberg nicht, dem souveränen Leader Vöcklabruck die erste Saisonniederlage zuzufügen. Gastgeber Enns hat dem Druck der Tigers nichts entgegenzusetzen und geht mit 0:3 unter. Froschberg muss ohne Jakob Steiner in die Runde gehen. Die Abwehrstütze ist aufgrund einer Trainingsverletzung am Knöchel nicht einsatzfähig und wird durch Lukas Diermair vertreten. Trotz des Ausfalls starten die Linzer gut in das Duell mit dem Tabellenführer und erspielen sich sogar eine 2:1-Satzführung. Mit Eigenfehlern bringt man sich aber selbst in Bedrängnis, Vöcklabruck kann in der Folge zulegen und gewinnt knapp in fünf Sätzen. "Wir waren heute knapp dran, am Ende ging dann leider die Konzentration verloren", so Froschberg Angreifer Martin Pühringer zur Niederlage gegen den Tabellenführer.

Überraschend klar kann Froschberg auch das Duell der Verfolger gegen Enns gewinnen. Das Team von Trainer Kurt Gürtler agiert weiterhin verunsichert, während die Linzer an die besten Phasen des Vöcklabruck-Spiels anknüpfen und glatt mit 3:0 siegen. Damit schiebt sich Froschberg auf den zweiten Tabellenplatz vor, Enns hat nach der „Nuller-Runde“ trotzdem noch Chancen auf den Einzug ins Final3.

Faustball-Guardiola lässt Urfahr hoffen

Für die Runde gegen Kremsmünster und Schlusslicht Grünburg hatte Trainer Martin Weiss bereits unter der Woche angekündigt, dass er viele Aufstellungsvarianten ausprobieren möchte, um die Spannung im Team hochzuhalten. Mit diesem Vorsatz starten die Linzer auch gegen Grünburg. Blocker Bela Gschwandtner spielt auf der für ihn ungewohnten Position hinten links. „Dadurch stand immer ein Abwehrspieler auf der vorne rechts Position, die eigentlich für den zweiten Angreifer vorgesehen ist,“ erklärt der Trainer. „Ziel war es, dass kein Spieler, mit Ausnahme von Hauptangreifer Romeo Dominioni, auf seinem Stammplatz agiert, um durch die ungewohnte Position eine höhere Aufmerksamkeit der Spieler zu erlangen,“ so Weiss weiter. Gegen das Team aus Grünburg hadert man m ersten Satz mit der Chancenauswertung und der Fehlerquote im Angriff, was Grünburg zum Satzgewinn nutzt. In den darauffolgenden Sätzen wechselt Urfahr Satz für Satz munter weiter, sodass alle Spieler gleich viele Spieleinsätze bekommen. Die taktischen Vorgaben greifen dabei immer besser ineinander, Urfahr siegt letztlich ungefährdet mit 3:1.

Auch gegen Kremsmünster, einen direkten Konkurrenten um einen Final3-Platz, muss man den ersten Satz abgeben. Danach schleichen sich aber viele Servicefehler ins Spiel der Kremstaler, die die Linzer zum knappen Gewinn der nächsten drei Sätze nutzt. „Bei Kremsmünster spürte man, dass sie heute unbedingt beide Spiele gewinnen wollten, um weiterhin Chancen aufs Halbfinale zu haben. Wir konnten mit einer kämpferischen Leistung super dagegenhalten und hatten in den entscheidenden Situationen das Glück auf unserer Seite“, analysiert Urfahr Abwehrspieler Stefan Wohlfahrt. Für seinen Teamkollegen Harald Pühringer gaben diesmal die taktischen Vorgaben von Trainer Weiß den Ausschlag: „Wir haben heute natürlich viel gewechselt, aber dies hat absolut gut funktioniert und wir sind viel motivierter zur Sache gegangen als letzte Woche. Die vielen Wechsel sind natürlich ungewöhnlich, wir Spieler scherzen manchmal in der Kabine, dass wir den Pep Guardiola des Faustballs als Trainer haben!“

Mit den beiden Siegen hat Urfahr weiterhin Chancen auf eine Teilnahme beim Finalturnier, will man diese Chance wahren, muss man aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses in der Abschlussrunde neben Münzbach wohl auch Tabellenführer Vöcklabruck schlagen.

Nach dem 3:0 gegen Absteiger Grünburg kann auch der punktegleiche TuS aus Kremsmünster kann nach wie vor ins Finale einziehen. Trainer Dietmar Winterleitner trauert nach der knappen Niederlage gegen Urfahr aber einer besseren Ausgangssituation nach: „Mich ärgert ein wenig, dass Florian krank in die Runde gegangen ist ohne uns vorab zu informieren“, so der Coach. „Wenn ich das gewusst hätte, wäre er gegen Grünburg geschont worden und hätte so die Konzentration gegen Urfahr aufrechterhalten können!“ Trotz Ärgers ist Winterleitner aber auch vom Engagement und von der Motivation seines Teams beeindruckt. „An unserer Routine sollten wir aber noch arbeiten, dann werden wir in Zukunft solche Spiele, die wir klar bestimmen, nicht mehr verlieren.“

Freistadt darf wieder träumen

Nach einer Niederlagenserie in der Rückrunde hatte man in Freistadt den Traum vom Finale in der eigenen Halle eigentlich schon fast aufgegeben, nach klaren Siegen gegen die Nachzügler aus Münzbach und Grieskirchen sowie den für Freistadt günstigen Ergebnissen der Parallelspiele liegt man vor der letzten Runde plötzlich wieder auf Platz drei und hat die Qualifikation in der eigenen Hand. Im Kellerduell setzt sich Münzbach mit 3:1 gegen Grieskirchen durch und kann sich so einen - vielleicht entscheidenden - Vorteil im Kampf um den Klassenerhalt erarbeiten.

2. Bundesliga: Hirschbach sichert sich Meistertitel

Tabellenführer Hirschbach besiegt in der Heimrunde im Softwarepark Hagenberg die Nachzügler aus Seekirchen und Münzbach 2 mit 3:0 beziehungsweise 3:1 und kann die Tabellenspitze halten. Der Weg zum Erfolg beginnt zwar mit einem Rückschlag, nach nervösem Start muss man gegen die abstiegsgefährdeten Münzbacher gleich den ersten Satz abgeben. Danach kommen die Favoriten aber im Match an und gewinnen die verbleibenden Sätze jeweils klar.

Knapper gestaltet sich dann die Partie gegen Seekirchen. In den ersten beiden Sätzen kann sich Hirschbach jeweils knapp durchsetzen, im dritten Satz spielt man dann groß auf und hat beim Stand von 10:4 den ersten Matchball. Den Meistertitel und somit den erstmaligen Aufstieg in die höchste Liga vor Augen stellt sich plötzlich Nervosität ein, die unermüdlich kämpfenden Salzburger holen Punkt für Punkt auf. Beim Stand von 10:9 dann die Erlösung aus Sicht von Münzbach, ein spektakulärer Punkt bringt den Sieg. „Unglaublich was diese Saison gelaufen ist, und jetzt stehen wir erstmals in unserer Vereinsgeschichte in der 1. Bundesliga. Es war heute nicht einfach für uns, mit dem Druck umzugehen, aber schlussendlich konnten wir durch zwei relativ klare Siege den Aufstieg und Meistertitel aus eigener Hand fixieren“ freut sich Kapitän Manuel Gossenreiter über den historischen Erfolg.

Im Duell der Gastmannschaften unterliegt Münzbach 2 den Seekirchnern klar mit 0:3 und muss vor der letzten Runde weiterhin um den Verbleib in der Liga bangen. Auch die Salzburger sind die Abstiegssorgen noch nicht los, haben sich durch den Erfolg gegen den direkten Konkurrenten jedoch etwas Luft verschafft.

Vöcklabruck gewinnt Runde der „Zweier“

Beim Aufeinandertreffen der nicht aufstiegsberechtigten „Zweier-Teams“ von Vöcklabruck, Enns und Kremsmünster kann Vöcklabruck zwei glatte 3:0-Siege feiern, aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses muss man sich aber mit dem Vizemeistertitel hinter den punktegleichen Hirschbachern zufriedengeben. Kremsmünster kann gegen Enns einen 1:2 Satzrückstand aufholen, mit dem 3:2 sichern sich auch die Kremstaler den Klassenerhalt.

Ergebnisse und Tabelle

Foto

Urfahr-Kapitän Bel Gschwandtner konnte mit seinem Team die taktischen Vorgaben des Trainers erfolgreich umsetzen (Wolfgang Benedik)

05.02.2018 00:28

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